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Kommentar: Ideenlose LSAP und Opposition mit Geheimdienstaffäre auf Stimmenfang

Marc Thill Anstatt im Wahlkampf vorzupreschen und neue Impulse zu geben, blickt die luxemburgische Politik lieber genüsslich in die Vergangenheit. So ist einigen Politikern und Kandidaten eine Sitzung zur Geheimdienstaffäre inzwischen wichtiger geworden, als eine Debatte über die Zukunft des Landes, kommentiert Marc Thill am Dienstag im Luxemburger Wort und stellt die Frage, ob es nicht beschämend und zugleich erschreckend sei, wie einfallslos eine Möchtegern-Polit-Intelligenzia sein kann.

Sie wollen das Land vorwärtsbringen, Neuland erschließen und Hoffnungen erwecken. 540 Kandidaten verteilt auf neun Wahllisten stellen sich dem Wähler. Neue Gesichter und alte Hasen, neue Ideen und Altbewährtes.

So manches steht bei diesen Landeswahlen auf dem Spiel. Doch allem voran geht es um unsere Zukunft! Wähler wollen Antworten auf ihre Fragen, sie wollen Gewissheit in schwierigen Zeiten, sie wollen erfahren, wo’s langgeht.

Doch was tut die Politik? Anstatt vorzupreschen und neue Impulse zu geben, blickt sie lieber genüsslich in die Vergangenheit. So ist einigen Politikern und Kandidaten eine Sitzung zur Geheimdienstaffäre inzwischen wichtiger geworden, als eine Debatte über die Zukunft des Landes.

Oppositionsparteien im Schlepptau der LSAP

Im Schlepptau der LSAP wollen sich deshalb die Oppositionsparteien unbedingt nochmals über staubige Karteikarten unterhalten, die der Geheimdienst in Zeiten des Kalten Krieges angehäuft hat. Mit diesem medienwirksamen Manöver wollen sie auf Stimmenfang gehen und gleichzeitig versuchen, den Blick des Wählers vor ihrer programmpolitischen Ideenlosigkeit abzulenken.

Ist es nicht beschämend und zugleich erschreckend für dieses Land, wie einfallslos eine Möchtegern-Polit-Intelligenzia sein kann? In einem extrem kurzen Wahlkampf, in dem die Parteien kaum Zeit dazu haben, neue Ideenfelder abzustecken, geschweige denn echte Visionen für dieses Land zu entwickeln und zu diskutieren, wird lieber nochmals in einer alten Affäre herumgerührt.

(Quelle: wort.lu)

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